CEC TL1N – CD-Spieler für den Technikgourmet
Montag 8 September 2008 - Filed under Lautsprecher und Soundsysteme

Früher – vielleicht erinnert ich euch noch – gab es einmal Schallplattenspieler. Die rubbelten mit einer Diamantnadel über analog eingeschliffene Schallrillen und produzierten daraus wundersamerweise dann einen Sound, der neben einer Art Musik auch noch elektrostatischem Knacken, Schallplattenrauschen und das Rumpeln und Brummen des Motors enthielt.
Klang nicht gut? Machte nichts. War immer noch besser als Tonband – und außerdem konnte man die Sache entrumpeln: Da wurde der Motor dann auf ein Subchassis gelegt, und mit einer Art Gummiband (Belt drive) wurde dann der Plattenteller angetrieben.
Das Verfahren war ganz schön aufwendig – und als CDs auf den Markt kamen, die ihre Informationen nun gewiss ganz woanders herholen als aus anlogen Schallrillen, da dachten sich ein paar clevere Leute: Machen wir es doch wie beim Plattenspieler – Subchassis, Gummiband und indirekter Antrieb. Dazu musst dann noch die Vorstellung in die Hirne implantiert werden, dass Digital-analog-Wandlung ein ganz, ganz komplizierte Prozess ist, denn niemand beherrscht außer zwei oder drei Spezialisten auf dieser Erde – und fertig ist das Konzept für einen CD-Spieler, der fast 7.000 US-Dollar kostet.
Nun bitte – ich meine, ihr habt noch ein paar alte Louis Armstrong oder Duke Ellington CDs, die von Rauschebändern überspielt und "technisch verbessert" wurden? Dann braucht ihr natürlich unbedingt solch ein Gerät – passt gut zum Rolls Royce, falls ihr schon einen habt.
Via: Fareastgiszmos. and ubergizmo.
2008-09-08 » admin
11 September 2008 @ 04:01
Ich halte von diesen Geräten herzlich wenig. Das ist eine eingeschworene Gemeinde und ich komme da bei vielen Argumentationen nicht mit. Ich wüsste mit 7000 $ ne ganze Menge mehr anzufangen. Ne schicke BOSE-Anlage oder so
http://www.germantechwatch.blogspot.com
13 September 2008 @ 02:23
Hallo, CE,
jeder Physiker wird sagen, dass ein Riemenantrieb an einem CD-Spieler technischer Blödsinn ist – aber wer es glaubt, kommt eben in den HiFi-Himmel – und das ist das einzige Wichtige.
Gruß
das sehende pferd