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Das Netbook – der Tod des Notebooks?

Sonntag 10 August 2008 - Filed under Notebook

Das Netbook - der Tod des Notebooks?

Seit das Internet die Welt der PCs verändert hat, tritt eine neue Frage auf: Wenn man den PC hauptsächlich für das Internet und einfache Büroarbeiten sowie ein bisschen Bildbearbeitung nutzt, warum dann bitte einen dieser teuren Laptops oder Notebooks kaufen, die ja immer noch gegen 2000 Euro kosten?

Drei Gründe sprechen für das Netbook:

1. Peripherie muss nicht mehr in der Blechkiste sein – sie lässt sich über Schnittstellen andocken.
2. Die meisten Computer wurden in der Vergangenheit mit Programmen überladen – das ist aber völlig unnötig.
3. Desktop-Ersatznotebooks sind recht schwerfällig, übertrieben teuer und bedingen fast zwangsläufig eine Dockingstation – und die ist zumeist nicht billig.

Dagegen sprechen drei Dinge: Das Tastaturdesign der Hersteller ist oft noch Glückssache, der Bildschirm ist mit ungefähr 10 Zoll recht klein und Microsofts angebliches Super-System Vista nervt auf Mini-Laptops so sehr, dass die meisten Hersteller erst gar nicht den Versuch machen, es dort einzusetzen: Sie bauen auf ein schnelles Linux oder das gute alte XP, das immer noch fixer ist als VISTA.

Letztendlich wird dies gelten: Design, Leistung, Preis und Tastatur müssen stimmen – dann werden die Geräte ein Erfolg – und daheim wird dann vielleicht sogar wieder eine Blechkiste stehen. Ich meine: der Tod der nach wie vor überteuerten Notebooks ist vorprogrammiert.

Was meint ihr?

Foto: Werksfoto Lenovo.


2008-08-10  »  admin

Talkback x 10

  1. pz
    10 August 2008 @ 10:40

    schwachsinn…komplette gequirrlte scheisse…wenn man schon den bockmist von wegen notebook 2000euro un groß un klobig liest kommt einem das kotzen…dilletant-.-

  2. sehpferd
    10 August 2008 @ 11:39

    Mein lieber Kommentator,
    ich verbitte mir hier Wörter wie diejenigen, die du benutzt hast. Dass ein Notebook für professionelle Zwecke als sogenannter “Desktop-Ersatz” auch heute noch 2000 Euro kostet, könntest du vielleicht einmal selbst bei den namhaften Herstellern feststellen.

    Ich empfehle sehr, sich erst zu informieren und dann loszuschreien.

    Herzlichst

    Sehpferd

  3. Puppet Master
    11 August 2008 @ 01:58

    Ich denke nicht das dies das Aus für die Notebooks ist.

    Als Desktopersatz ist ein Notebook noch immer sehr gut zu gebrauchen. Der Bildschirm hat eine gute Grösse, die Tastatur ist gross genug auch für längere Texte, ein Optisches Laufwerk lässt einen DVDs schauen oder CDs brennen. Wieso man allerdings zwangsläufig ein Dockingstation für ein Notebook braucht, kann ich nicht nachvollziehen. Ein durchschnittliches Gerät bietet alles was ein “Gelgenheitsanwender” zum Arbeiten am Stubentisch benötigt.

    Ein Netbook ist ungeschlagen wenn man Mobil sein möchte und auch Unterwegs einmal etwas bearbeiten möchte.
    Das meist fehlende Optische Laufwerk lässt sich zwar durch ein externes Gerät ersetzen, doch wer möchte schon gerne dutzende Geräte mit dazu passenden Kabeln mit sich mit schleppen.

  4. sehpferd
    11 August 2008 @ 02:33

    Hallo Puppet Master,

    es kommt sicher darauf an, was man vom Notebook will. Privat eignet sich ein preiswertes Notebook möglicherweise als Desktopersatz, da stimme ich sofort zu.

    Professionell allerdings ist das nicht so: der Bildschirm ist der Tastatur viel zu nahe, und kaum ein Benutzer will auf die Maus verzichten – daher die Dockingstation, die das Notebook sofort zum Profiarbeitsplatz macht.

    Ich habe ungefähr 10 Jahre so gearbeitet – es war ganz ausgezeichnet. Mittlerweile arbeite ich Hybrid: In meiner Schreibwerkstatt steht der Desktop, unterwegs nehme ich ein Mini-Notebook älterer Bauart. Ein optisches Laufwerk brauch ich wirklich sehr, sehr selten.

    Grüße

    Sehpferd

  5. Christoph@LG
    12 August 2008 @ 11:49

    Ich denke, dass die Netbooks eher in Zukunft das Bild des Notebooks verändern werden. Als Substitut kommen sie nach meiner Meinung wegen der Größe des Bildschirms nicht in Frage.

  6. sehpferd
    12 August 2008 @ 12:03

    Hallo Christoph,
    eines ist sicher: den Notebookhersteller beobachten den Markt scharf – und ziehen nach. Besonders interessant wird der Kampf zwischen den Leichtnotebooks, die zuvor ja sehr teuer waren, und den neuen Netbooks – ich prognostiziere: die Preise für die Leichtnotebooks werden im Herbst fallen wie die Blätter von den Bäumen.
    Herzlichst Sehpferd

  7. Christoph@LG
    13 August 2008 @ 07:19

    Hallo Sehpferd,
    Ich gebe dir vollkommen recht. Ich hatte oben ja auch schon erwähnt, dass ich davon ausgehe, dass die Netbooks die Notebooks beinflussen. Was die Leichtbook Preise angeht, so könnte sich das bewahrheiten. in UK geht der trend schon seit ein paar Monaten in diese Richtung

  8. Matze
    24 August 2008 @ 12:09

    Netbooks eignen sich sehr wohl sogar für Bildbearbeitung. Ich habe ne Testversion von Corel Photoimpact (neueste Version) unter Windows XP Professional auf einem MSI Wind drauf und es läßt sich sehr flüssig (auch mit größeren Bildern, ca. 10 MB groß) arbeiten. Netbooks sind also nicht nur zum Internetsurfen und kleine Officearbeiten geeignet, sondern eine echte Alternative zu Subnotebooks. Selbst Videos kann man damit schauen.

  9. Shyh-Horng Chen
    21 August 2009 @ 04:51

    bin beim stöbern über diesen Post gestolpert.
    Ich glaube, dass mittlerweile sich Netbooks schon für viel eigenen, aber Grafikbearbeitung dürfte rein von er Rechenleistung zu heftig für solche Geräte sein.

  10. Manfred
    25 September 2009 @ 06:38

    Es gibt ja inzwischen auch schon Notebooks fuer unter 500 Euro. Ich wuerde nur ein Netbook kaufen wenn Ich es immer und ueberall mitnehmen wuerde. Auf die Dauer geht der kleine Bildschirm und die kleine Tastatur ganz schoen auf die Nerven.

    Was die Zukunft angeht: Neuere Netbooks haben ja oft schon wieder einen etwas groesseren Bildschirm, groessere Festplatten usw. Vielleicht sind halb Netbooks/halb Notebooks die Zukunft.

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Re: Das Netbook – der Tod des Notebooks?







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