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Männerträume
von sehpferd am 24.01.10

Da ich ja unermüdlich nach der Wahrheit forsche, habe ich dies inzwischen herausgefunden: Roxxy ist weder weiblich noch ein Sexroboter, sondern lediglich eine Wertentwicklung des Computerprogramms Liza, das in der Lage war, einen Gesprächspsychotherapeuten zu simulieren. Auch bei Roxxy ist das so (was man übrigens leicht feststellen kann), nur ist die Anzahl der gespeicherten Antworten mittlerweile größer - und sie kann auch erweitert werden. Der Erfinder, ein gewisser Douglas Hines, wollte eigentlich etwas ganz Interessantes tun: Nämlich einen künstlichen Helfer und Gesprächspartner für ältere, einsame Menschen entwickeln, was aber letztlich an zahllosen Hürden bürokratischer Art scheiterte. So kam es dann, das Roxxy als Sexroboter auf die Welt kam und nicht als Sozialarbeiter-Roboter.
Als Gadget ist er ziemlich langweilig: Das Programm antwortet auf dem Niveau eines Kleinkindes, und als künstlicher Lebensgefährte, für welchen Zweck auch immer, fehlt ihm auch nur ein Hauch von Lebendigkeit- nein wirklich, die ca. 8.000 USD lassen sich im Moment noch in netteren Gadgets anlegen.
Die Details wusste der österreichische Standard.
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Wong
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