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von sehpferd am 05.11.08

Nun, die ersten Nicht-Spiegelreflex-Kameras mit Kameras mit Wechselobjektiv sind da. Das Wechselobjektiv ist nützlich - gar keine Frage. Vor allem für Fotografen, die auf den Millimeter mit der Schärfentiefe arbeiten wollen - übrigens eine Kunst, die inzwischen fast verloren gegangen ist. Dazu braucht man eigentlich große Brennweiten und hohe Lichtstärken - und da geht der Ärger schon los.
Die neue Panasonic wird beispielsweise mit einem Lumix Vario 14-45 mm mit Anfangsöffnungen von 3,5angeboten. Das ist nun ein Objektiv, dass nicht gerade das Herz hoch schlagen lässt. Der Hersteller verspricht tolle Bildgestaltungsmöglichkeiten - und sollte dabei eigentlich wissen, dass die Grenzen bei einer Öffnung von 5,6 und 45 mm dies nur noch sehr eingeschränkt zulassen. Die einzige Rettung für fein gestaltete Porträts: Ein lichtstarkes Porträtobjektiv, und abgesehen davon, dass der Markt noch nicht viel hergibt, kostet so etwas richtig Geld - mindestens nochmal den halben Preis der Kamera - übrigens ganz u schweigen von dem, was hochwertige Zoom-Objektive in diesem neuen Format kosten.
Allerdings - und nun kommt das Positive - wer sie schon bald hat, und noch dazu in Rot, diese DMC-G1 von Panasonic, der fällt garantiert auf, wenn er demnächst seine Freundinnen oder Freuden fotografiert. Es ist immer ein herrliches Gefühl, etwas Innovatives zu besitzen.
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Wong
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