Wonach durftet Sarah Connor?
abgelegt im Archiv Strange Stuff am 31.01.07
Wenn es nach dem Willen des Erfinders Andreas Paul Wüllner aus Brietlingen bei Lüneburg geht, riecht beispielsweise The best Side of Life nach Zedern, Orange und Zimt. Deshalb hat der Elektroniker Musik mit Düften kombiniert. Heraus kam ein Dufthandy.
Mittlerweile hat Wüllner ein weiteres Gerät zum Patent angemeldet. Es wird an den MP3-Player angeschlossen und sendet Düfte passend zum abgespielten Lied aus. Das Gerät besteht aus einer Box mit drei Reagenzgläsern und einem aufsatz für den MP3-Player. Über ein Pedal kann ein Musiker direkt beim Spielen die Duftnoten für das jeweilige Lied zusammenstellen. Das Gerät speichert sie ab, verschlüsselt sie und speichert sie für die Wiedergabe ab.
Geht es nach dem Erfinder, tun sich viele Einsatzgebiete für seine Erfindung auf. So könnten Künstler über einen bestimmten Duft identifiziert werden. Oder der Wiedererkennungswert bestimmter Songs erhöht werden.
Um ehrlich zu sein, kann ich mir das Ganze noch nicht so recht als Erfolgsgeschichte vorstellen. Denn die Idee kann ganz schnell ins Gegenteil umschlagen. Was, wenn die Leute zwar die Musik eines Künstlers mögen, den passenden "Erkennungsduft" aber nicht riechen können?
Foto: ddp

Permalink: Wonach durftet Sarah Connor?
Tags: MP3 Dufthandy Patent
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